Die österreichische Initiative "Taten statt Worte"
(NRAbg. Ridi Steibl, Vorsitzende von "Taten statt Worte")
"Immer mehr junge Menschen wollen heutzutage ihre Lebensplanung im Bereich Familie, Beruf und Karriere aufeinander abstimmen,ohne einen der drei Bereiche zu vernachlässigen.
Um in Unternehmen und in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für Chancengleichheit und bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verankern, wurde 1991 der Wettbewerb Frauen- und familienfreundlichste Betriebe ins Leben gerufen. Seit 1998 findet der Wettbewerb auch auf Bundesebene statt, an dem die Siegerbetriebe der Bundesländer automatisch teilnehmen.
Zukunftsorientierte Betriebe wissen, dass man auf das Potential weiblicher Arbeitskräfte nicht verzichten kann. 'TATEN statt WORTE' ist eine österreichische Initiative mit dem Ziel, die Situation der Frauen in der Arbeitswelt durch bedarfsgerecht Maßnahmen zu verbessern.
Auch in diesem Jahr zeigten uns wieder zahlreiche Unternehmen durch ihre Teilnahme am Wettbewerb "Frauen- und familienfreundlichste Betriebe", dass sie sich motiviert und sehr engagiert mit diesem Thema auseinander gesetzt haben. Der Grund für das große Interesse ist neben einer medienwirksamen Prämierung vor allem ein wirtschaftlicher. Denn neben den MitarbeiterInnen profitieren auch die Unternehmen selbst von familienfreundlichen Maßnahmen.
Einige der zu erwähnende Vorteile sind:
- Zufriedene MitarbeiterInnen (höhere Motivation, höhere Arbeitsleistung, höhere Rückkehrquote)
- Kostenersparnis (weniger Krankenstände, weniger Personalsuche)
- Wirtschaftlichkeit (effektiver und bedarfsgerechter Personaleinsatz, Nutzung der in der Familie erworbenen Qualifikationen wie Koordination, Planung und Führung)
- Öffentlichkeitsarbeit (Verbesserung des Firmenimages)
Durch die Prämierung der Betriebe werden ihre Bemühungen und Initiativen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und sollen zur Nachahmung auffordern.
Als Leitfaden für die Umsetzung betrieblicher Frauenförderung dient das Handbuch zur Chancengleichheit von Taten statt Worte, das aufgrund der großen Nachfrage bereits in der zweiten Auflage erschienen ist und kostenlos angefordert werden kann."
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| 2001 |
Der Gewinner 2001: Ferdinand Jandl mit seinen Mitarbeitern, LHStv. Liese Prokop, Landhaus St. Pölten 2001 Karosseriewerkstätte Ferdinand Jandl in Ardagger(Bildmitte, mit Diplom) |
| 2002 |
Die Gewinnerin 2002, Claudia Prauchner von 'Eurospar Prauchner Pöchlarn', mit Franz Kampichler und LHStv. Liese Prokop. |
| 2003 |
Die Gewinner 2003, darunter der Gewinner des von metacom gestifteten 1. Preises, Dir. Robert Eberl vom A.Ö. Krankenhaus Waidhofen/Thaya |
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