 |
Zeitmanagement-Tipps |
Tipps zum erfolgreichen Zeitmanagement von Peter Gall |
Newsletter März 2004
Liebe Leserin, lieber Leser,
endlich scheint der Frühling da zu sein. Nehmen Sie sich Zeit für einen langen
Spaziergang, genießen Sie die warmen Tage an der frischen Luft. Manche von
uns haben auch dem „Winterspeck“ den Kampf angesagt. Aber Hungern
und strenge Diäten bringen nur Frust! Gehen Sie es daher ruhig an. Bleiben Sie
realistisch und verzeihen Sie sich kleine Sünden, die unser Leben ja auch
lebenswert machen!
Dieser Newsletter befasst sich mit Anti-Aufschieberitis-Strategien.
Nach den langen Wintermonaten kämpfen viele von uns (und ich bin da leider keine
Ausnahme…) damit, wieder den Körper zu bekommen, den wir wollen.
Wir stellen unsere Ernährung um und erstellen einen Fitnessplan, um wieder
ausreichend Bewegung zu machen.
Nur eines tun wir nicht: Wir fangen nicht konsequent mit der Umsetzung an, wir
verschieben alles eine Woche um die andere. Und schon sind wir mitten drin in
der Aufschieberitis. Dabei entscheiden wir selbst, wer siegt: Wir oder unserer
innerer Schweinhund.
Hier sind ein paar Regeln, wie Sie der Aufschieberitis-Falle entgehen können:
- Stehen Sie zu Ihrer Aufschiebesucht
Hören Sie auf, Ihre Aufschieberitis schön zu reden. Lassen Sie die Ausreden und
stehen Sie dazu. Verwenden Sie Ihre Energie lieber dafür, Ihre Ziele ab jetzt konsequent
anzugehen. Sollte sich wieder eine Ausrede aufdrängen, schreiben Sie diese auf eine
Aufschiebe-Abschuss-Liste!
- Überprüfen Sie Ihre Zielplanung
Der Grund für das Aufschieben sind oft völlig unrealistische oder aber auch zu leicht
erreichbare Ziele, die uns nicht fordern. Hinterfragen Sie daher Ihre Ziele: Kann ich es
mit vernünftiger Anstrengung erreichen? Ist es wirklich ein Ziel, das mich weiterbringt?
Überarbeiten Sie Ihre Ziele, sodass sie realistisch sind, Sie aber immer noch fordern.
- Setzen Sie Prioritäten
Schreiben Sie sich Ihre Prioritäten groß auf ein Blatt Papier und bringen Sie
es an einer Stelle an, wo Sie es immer wieder vor Augen haben, z.B. im Bad neben
dem Spiegel.
- Schreiben Sie eine realistische To-Do-Liste
Auch für Ihre To-Do-Liste gilt: Weniger ist mehr! Nehmen Sie sich nicht zu viel vor,
das stresst Sie nur und macht Sie unzufrieden, wenn Sie es nicht schaffen.
- Nobody is perfect!
Gestehen Sie sich Fehler zu. Viele Aufgaben können Sie auch dann abhaken, wenn
Sie diese zu 90% erfüllen.
- Hilfe holen
Oft ist Aufschieben auch eine „Blockade“, Sie finden ganz einfach den Einstieg
zu Ihrer Aufgabe nicht. Besprechen Sie sich mit jemandem, das hilft Ihnen, neue
Ideen und Zugänge zur Ihrer Aufgabe zu sammeln.
- Belohnen Sie sich
Belohnen Sie sich nach jedem Teilerfolg. Treffen Sie sich mit Freunden, gehen Sie ins
Kino oder geben Sie ruhig hin und wieder auch einem der kleinen Laster nach, die
unser Leben so angenehm machen – ein Glas Wein, Schokolade…
Müde macht uns nur die Arbeit, die liegen bleibt. Nicht die, die wir erledigt haben!
Es liegt allein an Ihnen, ob Sie Ihrer Aufschieberitis erliegen und resignieren oder ob Sie
den spannenden Kampf für sich entscheiden.
Bis zu meinem nächsten Newsletter wünsche ich Ihnen viel Erfolg und Gesundheit.
Ihr Peter Gall
P.S. Wenn Sie mir schreiben möchten, hier meine Emailadresse: office@metacom.com
Das Seminar mit Peter Gall, Trainer des Monats im 'Magazin Training':
"Wenn Du es eilig hast, gehe langsam -
Das neue Zeitmanagement in einer beschleunigten Welt"
nach den Methoden von Prof. Lothar J. Seiwert
Seminar- und Veranstaltungstermine finden Sie im Internet unter www.metacom.com
weitere Infos bei metacom
Hauptstr. 8
A-2100 Stetten
Tel./Fax: 02262 / 67 38 60
Internet: www.metacom.com
Email: office@metacom.com
©Copyright 1996-2008 metacom®
www.metacom.com
aktualisiert am 28.3.2004